Potenzial archivischer Blogs basierend auf dem Web-Content-Management-System WordPress im Kontext kommunalarchivischer Öffentlichkeitsarbeit

A. Web-Content-Management-Systeme als Schlüssel für die digitale Öffentlichkeitsarbeit in Kommunalarchiven

Die Digitalisierung macht nicht Halt vor Archiven. Die klassische archivische Öffentlichkeitsarbeit wird um digitale Felder erweitert. Bereits im Jahr 2000 trug ein Sammelband, der von der Archivschule Marburg herausgegeben wurde, den Titel „Digitale Archive – Ein neues Paradigma?“[1]. Inzwischen sind über 20 Jahre vergangen und die Digitalisierung ist nicht mehr aus der archivischen Praxis wegzudenken. Heute würde man freilich im vorbezeichneten Titel kein Fragezeichen mehr setzen. Archive digitalisieren sich und entwickeln neuartige Angebote auch für die archivische Öffentlichkeitsarbeit. In der Fachzeitschrift der Zunft der Archivare – dem „Archivar“ – haben Themen zur Digitalisierung Konjunktur[2]. Dieser Trend ist freilich ein übergeordneter Prozess und schlägt sich in allen gesellschaftlichen Systemen nieder. Auch die historische Bildungsarbeit gewinnt dadurch zusätzliche digitale Angebote, die die klassischen Formate ergänzen[3]. In der Archivwissenschaft werden daher die Potenzial digitaler Angebote – z.B. archivpädagogische Angebote in sozialen Netzwerken[4] – diskutiert.

Mittlerweile nutzen insbesondere auch Kommunalarchive vermehrt Blogs, um Themen aus dem Bereich der Archiv- und Geschichtswissenschaft einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln[5]. Viele dieser Archivblogs basieren auf dem leicht zugänglichen „WordPress“. WordPress ist einsteigerfreundlich und bietet bereits viele Vorlagen, um schnell und angemessen einen archivfachlichen Blog zu erstellen. Nicht wenige Blogs, wie z.B. der bekannte Blog „Archivalia“ von dem Archivar und Historiker Rüdiger Graf, basieren auf WordPress.

Was aber ist WordPress? WordPress ist ein Web-Content-Management-System. Folgende Kurzdefinition bietet sich in diesem Fall zur Zitation an:

„Ein Content Management System (kurz CMS) ist eine Software, die zur Erstellung und Verwaltung von Inhalten – in Text-, Bild-, Video- oder sonstiger Form – verwendet wird. CMS werden vor allem zum Betreiben von Websites, aber auch für „Offline-Plattformen“ (in Intranetzwerken) eingesetzt. Weit verbreitet sind vor allem Open-Source-Systeme, die sowohl professionelle als auch private Anwender nutzen.“[6]  

Ein Web-Content-Management-System ist wiederum ein Content-Management-System zur Entwicklung und Präsentation von Inhalten, die im Internet auf einer Webseite abrufbar sind. Beispielsweise kann mittels einem Web-Content-Management-System ein archivfachlicher Blog erstellt werden. Ein prominentes Beispiel für ein Web-Content-Management-System ist freilich das bereits erwähnte „WordPress“. Web-Content-Management-Systeme wie WordPress werden bereits durchaus oft von Archiven verwendet, um mittels einem Archivblog Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Exemplarisch sei hier der Blog vom Stadtarchiv Koblenz genannt[7]. WordPress, so wird deutlich, bietet einen Schlüssel für Kommunalarchive hinsichtlich der digitalen Öffentlichkeitsarbeit.  

B. Potenzial von WordPress für die kommunalarchivische Öffentlichkeitsarbeit

Geringe Anschaffungskosten?

Der große Vorteil von WordPress ist, dass WordPress in der Basisform kostenlos ist. Kommunalarchive sind öffentliche Archive und unterliegen den Archivgesetzen. Überdies sind Kommunalarchive Bestandteil z.B. einer Stadt- oder Kreisverwaltung. Folglich sind Kommunalarchive an die Haushaltsgrundsätze – verankert im Haushaltsgrundsätzegesetz – gebunden. Demgemäß sind öffentliche Stellen wie z.B. Archive an die Grundsätze der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit gebunden. Kleinere Kommunalarchive verfügen nicht selten über wenig finanzielle Mittel, um archivische Öffentlichkeitsarbeit über digitale Wege zu betreiben. WordPress bietet hier freilich gute Optionen, um einen Archivblog möglichst preiswert anzuschaffen. Die Basisversion von WordPress reicht sicherlich aus, um zumindest in kleineren Archiven mittels eines Archivblogs regionalgeschichtliche Themen oder dergleichen mehr zu vermitteln. Insofern bietet WordPress einen finanziell lukrativen Einstieg in die Welt der kommunalarchivischen Öffentlichkeitsarbeit. Die Basisversion dürfte zumindest für wesentliche Inhalte ausreichen. In dieser kostenlosen Version können einfache Artikel verfasst und online gestellt werden. Der Kommunalarchivar kann kostenlos einen Archivblog einrichten und muss dabei nicht die Finanzabteilung um Freigabe finanzieller Mittel bitten. Dieses Argument ist zweifelsohne kein inhaltliches Argument, aber ein haushaltsrechtliches Argument. Besonders kleine Archive verfügen meist nur über sehr knappe Finanzen, sodass WordPress eine sehr gute Möglichkeit ist, um das Kommunalarchiv über einen Blog im Internet zu präsentieren. Die kostenlose Variante kann hinreichend an die besonderen Gegebenheiten des Kommunalarchivs angepasst werden. Diese Variante verfügt über ausreichend Designs und dergleichen mehr. Insofern bietet WordPress, so ein Zentralbefund dieser Skizze, ausreichend Potenzial, um kommunalarchivische Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Abbildung 1: Tarife und Funktionen der kostenpflichtigen Angebote von WordPress

Fernab der kostenlosen Version gibt es weitere Tarife, um über WordPress einen Blog zu erstellen. Bereits mit jährlich 25,00 Euro können die wichtigsten Funktionen von WordPress nutzbar gemacht werden. Dies ist zweifelsohne ein stemmbarer Preis für kleinere Kommunalarchive. Es sei in dieser sog. „Business“-Version auf die „Videos hochladen“ Funktion verwiesen. Der Archivar kann hier Videos in den Blog hochladen und dadurch z.B. audiovisuell die Stadtgeschichte präsentieren. Diese „Business“-Version bietet insgesamt sicherlich ein sehr attraktives Preis-Leistungsverhältnis[8]. Wenngleich man konzedieren muss, dass auch die kostenlose Version ausreicht, um zumindest archivische Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. In der kostenlosen Version können uneingeschränkt Blogartikel verfasst und auf einem Blog der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Kurzum: WordPress bietet für Kommunalarchive preiswerte Lösungen, sodass die Anschaffungskosten für Kommunalarchive überschaubar bleiben.   

Einfach und schnell?

Die archivische Öffentlichkeitsarbeit respektive historische Bildungsarbeit ist gemäß der Archivgesetze durchaus eine Pflichtaufgabe von Archiven. Dennoch wird die archivische Öffentlichkeitsarbeit, also die Auswertung und sodann die Präsentation und Vermittlung von archivpädagogischen bzw. historischen Themen, nicht immer zu den „harten Kernaufgaben“ gezählt[9]. Gleichwohl wird mittlerweile in der Praxis die archivische Öffentlichkeitsarbeit durch verschiedene Angebote – z.B. Archivblogs – realisiert. Hierbei bieten Archivblogs eine Möglichkeit. Die Vermittlung beispielsweise von Stadtgeschichte ist dennoch eine zusätzliche Arbeit und ein zeitintensives Tätigkeitsfeld. In der Praxis müssen Unterlagen bewertet und erschlossen werden und zudem Benutzeranfragen bearbeitet werden. Insofern verbleibt oftmals nicht viel Zeit, um sich der archivischen Öffentlichkeitsarbeit zu widmen. Es stellt sich die Frage, ob Archivblogs über das Web-Content-Management-System WordPress im Archivalltag praktikabel nutzbar sind?

Die Einrichtung von Blogs mittels WordPress, dies sei vorweggenommen, ist durchaus praktikabel und einfach. Es bedarf, dies kann angenommen werden, keiner größeren IT-Kenntnisse, um einen Blog mittels WordPress einzurichten. WordPress ist benutzerfreundlich und offen. Der Erfolg von WordPress als Web-Content-Management-System basiert zweifelsohne auf der einfachen Bedienung und Einrichtung. WordPress kann jedermann verstehen und es bedarf keiner tiefergehenden Vorbildung im IT-Bereich. Dieser Befund kann auch durch Zahlen unterstrichen werden[10]. Das renommierte Computer Magazin „Chip“ kommt zu folgendem formelhaften Verdikt:

„WordPress ist ein erstklassiges Freeware-Tool, mit dem Sie im Nu anspruchsvolle und anschauliche Internet-Blogs verfassen und veröffentlichen“[11].

Alles in allem ist WordPress daher stark benutzerfreundlich und daher uneingeschränkt für die kommunalarchivarische Praxis zu empfehlen. Durch die Popularität von WordPress gibt es dennoch viele Hilfestellungen. Bei Problemen können daher vielfältige Angebote aus dem Netz konsultiert werden. Es gibt Youtube-Videos und Anleitungen zur Einrichtung eines Blogs mit WordPress. Zu empfehlen ist die Kurzanleitung der Chip-Redakteure, da diese durch geschulte Fachredakteure verfasst wurde und zudem reich bebildert ist[12].

Abbildung 2: Statistiken von statista.com

Dennoch kann folgende Einschätzung gegeben werden: Mittels WordPress ist ein Archivblog schnell und einfach eingerichtet; WordPress bietet daher eine attraktive Lösung, um digitale Angebote für die archivische Öffentlichkeitsarbeit schnell und einfach fruchtbar zu machen[13].

Abbildung 3: Einfache und übersichtliche Oberflächen erleichtern die Bedienung und Einrichtung des Archivblogs

Eingeschränkte Funktionen oder Multifunktionalität?

Nach den eher formal ausgerichteten Ausführungen sollen die inhaltlichen Facetten von WordPress zur Sprache kommen. Hierbei lohnt es sich die bereits vorhandenen Archivblogs als empirisches Material heranzuziehen. Eine Untersuchung in toto kann nicht gegeben werden. Dies würde den Rahmen sprengen. Gleichwohl sollen zumindest ein paar wenige und grundlegende inhaltliche Aspekte ausreichend skizziert werden, sodass zumindest ein kleiner Überblick gegeben werden soll. Exemplarisch wird der Blog vom Stadtarchiv Koblenz herangezogen, der mittels WordPress entwickelt worden ist[14].

Der Koblenzer Blog hat einen großen Titel bzw. Aufmacher auf der linken Seite. In dem Titel steht: „Stadtarchiv Koblenz. Hinterher weiß man immer mehr!“. Auf der rechten Seite gegenüber steht „Koblenz verbindet. Stadtarchiv“. Der Blog wird auf der linken Navigationsseite in verschiedene Blöcke unterteilt. Unter anderem sind dies: „Aktuelle Beiträge“, „Kategorien“, „Empfohlene Links“, „Schlagwörter“, sowie „Archiv“. Über den Block „Kategorien“ können einfach und schnell die verschiedenen Themengebiete gefunden werden. So gibt es die Themen „19. Jahrhundert“, „Denkmäler“, „Biografisches“, „Einwohner, Häuser, Straßen“, „Militärgeschichte“ usw. Über diese Kategorien entfaltet sich die Stadtgeschichte. Die Blogbeiträge selbst sind oftmals reich bebildert und werden durch kurze Texte ergänzt. Der Jüngste Blogbeitrag handelt von Koblenz im Ersten Weltkrieg. Mittels Bildlaufleiste und Schieberegler können die Blogbeiträge in chronologischer Reihenfolge leicht „entdeckt“ und rezipiert werden. Die Beiträge enthalten zudem meistens Fußnoten, um die verwendeten Quellen sichtbar zu machen. Zweifelsohne hilfreich ist die Funktion der Schlagwörter, die durch das Stadtarchiv Koblenz entwickelt wurden. Über die Schlagwörter können Blogbeiträge sehr schnell und einfach zu bestimmten Themen gefunden werden. Interessant ist zudem auch die Kommentarfunktion, sodass zu jedem Blogbeitrag auch Kommentare angefertigt werden können. Fernerhin bietet der Block „Archiv“ die Möglichkeit der zeitlichen Suche. Mittels dieser Funktion können Blogbeiträge aus dem Archiv gefunden werden. Insgesamt werden vielfältige Themen rund um die Stadtgeschichte über WordPress vermittelt. Bürger können dadurch vom heimischen PC stadtgeschichtliche Themen rezipieren – dadurch wird das Potenzial von WordPress als funktionales Web-Content-Management-System für die archivische Öffentlichkeitsarbeit genutzt.  

Abbildung 4: Die Titelseite des Archivblogs vom Stadtarchiv Koblenz basierend auf WordPress
Abbildung 5: Kategorien an der Seitenleiste erleichtern die Recherche und Navigation
Abbildung 6: Schlagwörter bieten thematisch-begriffliche Zugänge zu den vielen Blogbeiträgen
Abbildung 7: Über das Archiv können ältere Blogbeiträge schnell gefunden werden

Zu betonten ist überdies, dass die Funktionalität je nach gewähltem Modell bzw. Tarif zudem erweitert werden kann. Dies ist vorteilhaft, da man beispielsweise als Kommunalarchiv zuerst den kostenlosen Tarif wählen kann, um die Funktionalität auszutesten. Bei Bedarf kann zudem ein höherer Tarif gewählt werden, sodass man z.B. vom Basis-Tarif zum Business-Tarif wechseln kann, um weitere Funktionen für den Archivblog benutzen zu können. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich dem Kommunalarchiv, um dadurch den haushaltsrechtlichen Grundsätzen, die sich aus dem Verwaltungsrecht ergeben, zu entsprechen. Dadurch kann der Archivblog stufenweise und bedarfsweise durch Tarife modifiziert werden, falls der kostenlose Tarif nicht ausreichen sollte und eine Erforderlichkeit (Funktionenzuwachs durch höheren Tarif) gegeben ist.

Insgesamt kann festgehalten werden: Der hier exemplarisch skizzierte Blog nutzt die vielfältigen Möglichkeiten von WordPress, um die Blogbeiträge zu systematisieren; dadurch wird die Suche, Recherche und das Rezipieren von Blogbeiträgen erleichtert. Folglich bietet WordPress multifunktionale Möglichkeiten, die vom Koblenzer Archivblog fruchtbar gemacht werden für die archivische Öffentlichkeitsarbeit.

C. Fazit: Web-Content-Management-System WordPress als Werkzeugkasten für archivische Fachblogs

Insgesamt soll ausgangs noch einmal betont werden, dass die hier vorgelegte Skizze lediglich einen kurzen Überblick über WordPress im kommunalarchivischen Kontext geben kann. Generalisierungen sind daher schwer zu formulieren und müssen durch tiefergehende akademische Forschung entwickelt werden. Ungeachtet dessen zentralisieren sich dennoch folgende Befunde klar heraus:

  • WordPress ist ein leicht zu verwendender Schlüssel für die digitale Öffentlichkeitsarbeit von Kommunalarchiven.
  • WordPress bietet preiswerte Lösungen, sodass Kommunalarchive ohne große Anschaffungskosten einen angemessen Archivblog entwickeln können.
  • WordPress ist schnell und einfach einzurichten und erfordert vom Kommunalarchivar keine tiefergehenden IT-Kenntnisse.
  • WordPress ist simpel und zugänglich und benötigt daher wenig Zeit zur Pflege im archivischen Alltag.
  • WordPress bietet vielfältige Funktionen, um Inhalte zu gestalten und zu präsentieren.
  • WordPress kann einfach und simpel oder komplex und vielfältig gestaltet werden und ist dadurch multifunktional an Anwenderbedürfnisse anpassbar.
  • In WordPress können einfach zusätzliche Funktionen mittels Tarifwechsel zugeschalten werden.

Kurzfazit:

Summa summarum lässt sich eine Empfehlung aussprechen, sodass WordPress ein ernstzunehmendes Web-Content-Management-System für die kommunalarchivische Öffentlichkeitsarbeit darstellt. Ein Archivblog ist leicht, einfach und inhaltlich angemessen zu erstellen. Größere IT-Hürden sind nicht zu erwarten, sodass WordPress leicht zugänglich ist. Kurzum: WordPress ist ein tauglicher „Werkzeugkasten“ für archivische Fachblogs und ein interessantes Instrument für kleinere Kommunalarchive.


[1] Andreas Metzing (Hrsg.), Digitale Archive – Ein neues Paradigma, Marburg 2000.

[2] Jüngst widmete sich der Archivar in seinem Heft 2 von 2021 ausgiebig der digitalen Archivierung. Vgl. dazu das Kapitel „Digitale Langzeitarchivierung“, in: Archivar, Zeitschrift für Archivwesen, Heft 2, Mai 2021, 74. Jahrgang, S. 62-95.  

[3] Zur historischen Bildungsarbeit vgl. den jüngst publizierten und ausführlich Band von Jens Murken, Archivpädagogik und Historische Bildungsarbeit. Gesammelte Beiträge zur Methode und Praxis, Bielefeld 2020.

[4] Vgl. ebd., S. 149-160.

[5] Hier sei insbesondere auf nachfolgende Übersicht zu Archivblogs unter folgender URL verwiesen: Liste deutschsprachiger Archivblogs – Archive 2.0 (hypotheses.org) (abgerufen am 15.08.2021).

[6] Artikel „Content Management System: Kurzerklärung“ unter folgender URL: Was ist ein Content Management System? | Content Marketing Glossar (textbroker.de) (abgerufen am 15.08.2021).

[7] Stadtarchiv Koblenz | Hinterher weiß man immer mehr! (wordpress.com) (abgerufen am 15.08.2021).

[8] Zu den näheren Modalitäten der verschiedenen Versionen vgl. folgende Internetseite: WordPress: Kosten | WordPress: Preis | Tarife vergleichen (abgerufen am 15.08.2021).

[9] Vgl. zur Historischen Bildungsarbeit das Positionspapier der Bundeskonferenz für Kommunalarchive unter nachfolgender URL: Grundsatzpapier: Historische Bildungsarbeit als integraler Bestandteil der Aufgaben des Ko (bundeskonferenz-kommunalarchive.de) (abgerufen am 15.08.2021). Im Archivwesen gibt es schon lange eine Debatte über die Kernaufgaben des Archivars. Kontrovers wird auch über die historische Bildungsarbeit diskutiert, die, so eine Ansicht, auch zu den Kernaufgaben dazuzählt oder aber, so die Gegenperspektive, nicht zu den Kernaufgaben des Archivars zählen soll. Vgl. zur Thematik Stefan Schröder „Wir können (fast) alles, aber nicht alles auf einmal“ – Diskussionen zum Verhältnis von archivgesetzlichem Rahmen, BKK-Empfehlungen und sogenannten Kernaufgaben“ in: Archivpflege in Westfalen-Lippe, Heft 83/2015, S. 56-62.  

[10] Vgl. dazu ausführlich die plausiblen Erhebungen von „W3 Techs“ unter: Usage Statistics and Market Share of WordPress, August 2021 (w3techs.com) (abgerufen am 15.08.2021). Zur Kontextualisierung können zudem folgende Erhebungen von „konsta.com“ nachfolgend eingesehen werden, die insgesamt ebenso die herausragende Stellung von WordPress betonen: WordPress Marktanteile Statistiken (2011- 2021) – Kinsta (abgerufen am 15.08.2021).

[11] WordPress Download – kostenlos – CHIP (abgerufen am 15.08.2021).

[12] Zur Anleitung folgender Link: Homepage mit WordPress erstellen – Eine Kurzanleitung – CHIP (abgerufen am 15.08.2021).

[13] Über nachfolgenden Link wird eine Übersicht zu Archivblogs in Deutschland gegeben. Liste deutschsprachiger Archivblogs – Archive 2.0 (hypotheses.org) (abgerufen am 15.08.2021). Eine Vielzahl der genannten Blogs auf der vorgenannten Webseite basieren auf dem leicht zugänglichen Web-Content-Management-System WordPress.

[14] Stadtarchiv Koblenz | Hinterher weiß man immer mehr! (wordpress.com) (abgerufen am 15.08.2021).

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Eigener Screenshot von:

https://wordpress.com/de/pricing/

Abbildung 2: https://de.statista.com/themen/3086/wordpress/#:~:text=Mit%20einem%20Marktanteil%20von%20knapp,%2C2%20Millionen%20Blog%2DPosts.

Abbildung 3: Eigener Screenshot von:

https://wordpress.com/pages/archivumethistoria.wordpress.com

Abbildung 4: Eigener Screenshot von:

https://stadtarchivkoblenz.wordpress.com/

Abbildung 5: Eigener Screenshot von:

https://stadtarchivkoblenz.wordpress.com/

Abbildung 6: Eigener Screenshot von:

https://stadtarchivkoblenz.wordpress.com/

Abbildung 7: Eigener Screenshot von:

https://stadtarchivkoblenz.wordpress.com/

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